Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: Mai 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, die über die Website www.my-beauty-place.de zwischen dem Kunden und
Baris Mercan
My Beauty Place
Kiefernstr. 34A
85649 Brunnthal
Deutschland
Telefon: +49 176 30314368
E-Mail: info@my-beauty-place.de
(nachfolgend „Anbieter“) abgeschlossen werden.
(2) Diese AGB gelten für sämtliche Bestellungen und Buchungen, insbesondere für:
- den Kauf von Online-Schulungen (digitale Inhalte)
- die Buchung von Präsenz-Schulungen (Dienstleistungen)
- den Kauf von Starter-Sets, Geräten und Verbrauchsmaterialien (Waren)
(3) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Leistungsbeschreibung
(1) Online-Schulungen werden über die Lernplattform „Tutor LMS“ auf der Website des Anbieters bereitgestellt. Sie umfassen Videolektionen, schriftliche Lernmaterialien (PDF) sowie ggf. Live-Termine via Videokonferenz. Die Inhalte und der Umfang ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.
(2) Präsenz-Schulungen finden an einem im Buchungsprozess ausgewählten Termin statt. Der genaue Schulungsort wird dem Kunden nach erfolgter Buchung in der Buchungsbestätigung mitgeteilt. Schulungsorte befinden sich im Großraum München.
(3) Starter-Sets sind physische Produkte (z. B. Geräte, Nadelmodule, Seren, Koffer), die optional zu einer Schulung erworben werden können. Inhalt und Umfang des jeweiligen Sets ergeben sich aus der Produktbeschreibung.
(4) Nach erfolgreichem Abschluss einer Schulung erhält der Teilnehmer ein Teilnahmezertifikat der My Beauty Place Academy. Dieses Zertifikat ist kein staatlich anerkannter Berufs- oder Bildungsabschluss.
(5) Die auf der Website dargestellten Inhalte stellen keine Heilversprechen dar und ersetzen keine medizinische Beratung oder Behandlung.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Produkte und Schulungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben (invitatio ad offerendum).
(2) Der Kunde gibt durch Anklicken des Buttons mit der Beschriftung „Zahlungspflichtig bestellen“ (oder einer entsprechend eindeutigen Formulierung) ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über die im Warenkorb enthaltenen Produkte ab.
(3) Der Anbieter bestätigt zunächst den Eingang der Bestellung per automatisierter E-Mail. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme des Angebots dar.
(4) Der Vertrag kommt zustande durch:
- die ausdrückliche Annahmeerklärung per E-Mail (Auftragsbestätigung), oder
- die Auslieferung der bestellten Ware bzw. die Freischaltung des digitalen Inhalts, oder
- die Buchungsbestätigung des Schulungstermins.
(5) Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben über die übliche Tastatur- und Mausfunktion sowie die Korrektur-Schaltflächen im Bestellprozess jederzeit korrigieren. Vor verbindlicher Bestellung werden alle Eingaben in einer Bestellübersicht nochmals zusammengefasst dargestellt.
§ 4 Vertragssprache und Vertragsspeicherung
(1) Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist ausschließlich Deutsch.
(2) Der Vertragstext (bestehend aus Bestellung, AGB, Widerrufsbelehrung) wird vom Anbieter intern gespeichert und ist für den Kunden nach Vertragsschluss nicht mehr unmittelbar abrufbar. Der Kunde erhält jedoch im Rahmen der Bestellbestätigung alle relevanten Vertragsdaten per E-Mail in druckfähiger Form. Die AGB sowie die Widerrufsbelehrung können jederzeit auf der Website unter den entsprechenden Links eingesehen und ausgedruckt werden.
§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Alle auf der Website angegebenen Preise sind Endpreise in Euro (€).
(2) Gemäß § 19 Umsatzsteuergesetz (UStG) wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen (Kleinunternehmerregelung).
(3) Die Lieferung physischer Produkte (z. B. Starter-Sets) innerhalb Deutschlands erfolgt versandkostenfrei. Etwaige darüber hinausgehende Versandkosten werden dem Kunden im Bestellprozess vor Vertragsschluss klar ausgewiesen.
(4) Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister SureCart wahlweise per:
- Kreditkarte (über Stripe)
- SEPA-Lastschrift / Banküberweisung
- Sofortüberweisung
- PayPal
(5) Der Kaufpreis ist mit Vertragsschluss sofort zur Zahlung fällig.
(6) Die Lieferung der Ware bzw. Freischaltung des digitalen Inhalts erfolgt erst nach vollständigem Zahlungseingang.
§ 6 Lieferung und Versand (physische Produkte)
(1) Lieferungen erfolgen ausschließlich innerhalb Deutschlands.
(2) Der Versand innerhalb Deutschlands erfolgt für den Kunden kostenfrei.
(3) Die Lieferzeit für Starter-Sets beträgt regelmäßig 2 bis 6 Wochen ab Zahlungseingang. Bei abweichenden Lieferzeiten wird der Kunde in der Produktbeschreibung gesondert darauf hingewiesen.
(4) Wird ein Starter-Set zusammen mit einer Präsenz-Schulung gebucht, erfolgt die Übergabe persönlich am Schulungstag.
(5) Wird ein Starter-Set zusammen mit einer Online-Schulung gebucht, erfolgt der Versand innerhalb der oben genannten Frist an die vom Kunden angegebene Lieferadresse.
(6) Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache geht beim Verbraucherkauf erst mit der Übergabe der Sache an den Verbraucher auf diesen über. Bei Versendung an Unternehmer geht die Gefahr bereits mit Übergabe an den Transportbeauftragten über.
(7) Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters.
§ 7 Online-Schulungen (digitale Inhalte)
(1) Nach Vertragsschluss und Zahlungseingang wird dem Kunden ein persönlicher Zugang zur Lernplattform freigeschaltet. Die Zugangsdaten werden per E-Mail mitgeteilt.
(2) Der Kunde erhält die Möglichkeit, die Kursinhalte für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten ab Freischaltung abzurufen. Eine darüber hinausgehende Verfügbarkeit wird nicht garantiert; der Anbieter wird den Kunden rechtzeitig vor einer Einstellung des Zugangs informieren.
(3) Die Zugangsdaten sind streng vertraulich zu behandeln. Eine Weitergabe an Dritte oder eine gemeinsame Nutzung des Accounts ist nicht gestattet. Bei Missbrauch behält sich der Anbieter die Sperrung des Accounts vor.
(4) Sollten technische Probleme den Zugang zur Lernplattform vorübergehend einschränken, wird der Anbieter umgehend für deren Behebung sorgen. Eine geringfügige, temporäre Nichtverfügbarkeit (z. B. wegen Wartung) stellt keinen Mangel dar.
§ 8 Präsenz-Schulungen
(1) Mit der Buchung einer Präsenz-Schulung verpflichtet sich der Anbieter, die Schulung am vereinbarten Termin im vereinbarten Umfang durchzuführen.
(2) Der Kunde verpflichtet sich, am gebuchten Termin pünktlich am Schulungsort zu erscheinen sowie den Anweisungen des Schulungsleiters Folge zu leisten. Insbesondere sind hygienische Vorgaben einzuhalten.
(3) Bei vollständiger Teilnahme an der Schulung erhält der Teilnehmer ein Teilnahmezertifikat.
(4) Stornierung durch den Kunden (Umbuchung / Absage):
- Bei einer Stornierung mehr als 48 Stunden vor dem vereinbarten Schulungstermin ist eine kostenlose Umbuchung auf einen späteren Termin oder eine Stornierung gegen vollständige Erstattung möglich.
- Bei einer Stornierung weniger als 48 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen ist der Anbieter berechtigt, 50 % der Schulungsgebühr als Aufwandsentschädigung einzubehalten. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter ein geringerer oder kein Schaden entstanden ist.
- Diese Stornierungsbedingungen gelten unbeschadet eines etwaig bestehenden gesetzlichen Widerrufsrechts (siehe § 11).
(5) Sofern der Anbieter aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat (z. B. Krankheit), eine Schulung absagen muss, wird er den Kunden umgehend informieren und einen Ersatztermin anbieten oder den Kaufpreis vollständig erstatten. Weitergehende Schadensersatzansprüche sind im Rahmen von § 10 dieser AGB ausgeschlossen.
§ 9 Mängelhaftung (Gewährleistung)
(1) Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen zur Mängelhaftung.
(2) Bei Waren beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche zwei Jahre ab Übergabe (§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB). Gegenüber Unternehmern beträgt sie ein Jahr ab Übergabe.
(3) Bei digitalen Inhalten und digitalen Dienstleistungen richten sich die Rechte des Verbrauchers nach §§ 327 ff. BGB. Bei Mängeln stehen dem Verbraucher insbesondere Ansprüche auf Nacherfüllung, Vertragsbeendigung oder Minderung zu.
(4) Mängel sind dem Anbieter unverzüglich nach Entdeckung schriftlich oder per E-Mail an info@my-beauty-place.de mitzuteilen.
(5) Schäden, die durch unsachgemäße Behandlung, Lagerung oder Anwendung der Produkte durch den Kunden entstehen, sind von der Mängelhaftung ausgeschlossen.
§ 10 Haftungsbeschränkung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer Pflicht, die wesentlich für die Erreichung des Vertragszwecks ist (Kardinalpflicht), ist die Haftung des Anbieters der Höhe nach begrenzt auf den Schaden, der nach der Art des fraglichen Geschäfts vorhersehbar und typisch ist.
(3) Eine weitergehende Haftung des Anbieters besteht nicht. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für Schäden, die durch unsachgemäße eigenständige Anwendung der in den Schulungen vermittelten Techniken oder der gelieferten Geräte / Produkte entstehen.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 11 Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Die Einzelheiten zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
(2) Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten (Online-Schulungen): Das Widerrufsrecht erlischt bei Verträgen über die Bereitstellung digitaler Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrages begonnen hat, nachdem der Verbraucher
- ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und
- seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrages sein Widerrufsrecht verliert.
(3) Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts bei Dienstleistungen (Präsenz-Schulungen): Bei Verträgen über Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht, wenn die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und der Anbieter mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter verliert.
§ 12 Eigenverantwortliche Anwendung des erlernten Wissens
(1) Die in den Schulungen vermittelten Techniken und Inhalte werden von qualifiziertem Personal nach bestem Wissen vermittelt.
(2) Die spätere praktische Anwendung der erlernten Techniken liegt ausschließlich in der eigenen Verantwortung des Teilnehmers. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die Dritten oder dem Teilnehmer selbst durch die spätere Anwendung der erlernten Techniken entstehen.
(3) Der Teilnehmer ist eigenverantwortlich dafür zuständig, sich vor der gewerblichen Ausübung der erlernten Techniken über etwaige rechtliche Anforderungen (z. B. Hygienevorschriften, Gewerbeanmeldung, ggf. Heilpraktiker-Erlaubnis) in seinem Bundesland zu informieren und diese einzuhalten.
(4) Die in den Schulungen behandelten Anwendungen sind kosmetische Behandlungen und stellen keine medizinische oder heilkundliche Tätigkeit im Sinne des Heilpraktikergesetzes dar.
§ 13 Urheberrecht und Nutzungsrechte
(1) Sämtliche Inhalte der Online-Schulungen (insbesondere Videos, Skripte, PDFs, Grafiken, Audiodateien) sind urheberrechtlich geschützt und ausschließliches Eigentum des Anbieters.
(2) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur persönlichen Aus- und Weiterbildung. Eine Vervielfältigung, Weitergabe, öffentliche Zugänglichmachung, kommerzielle Nutzung oder Bearbeitung der Inhalte ist – auch in Auszügen – nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des Anbieters zulässig.
(3) Die unbefugte Weitergabe der Zugangsdaten oder Kursinhalte an Dritte stellt eine Vertragsverletzung dar und kann zivil- und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Der Anbieter behält sich in solchen Fällen die sofortige Sperrung des Accounts ohne Rückerstattung sowie die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen vor.
§ 14 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO und des BDSG. Einzelheiten zum Umgang mit personenbezogenen Daten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung des Anbieters.
§ 15 Streitbeilegung
(1) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr finden. Unsere E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme finden Sie im Impressum.
(2) Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).
§ 16 Schlussbestimmungen
(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Diese Rechtswahl gilt bei Verbrauchern nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters (München / zuständiges Gericht des Landkreises München).
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmungen tritt die gesetzliche Regelung.
